PICO ::: Hufschmiede in Kliplev

Vor über 40 Jahren infizierte mich der "Virus" Pferd und er hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Schon als kleiner Junge fand ich es jedesmal interessant, wenn ich mit meinem ersten Pony in die Schmiede ritt. Meistens blieb ich noch ein wenig länger und schaute dem alten Schmied fasziniert zu, wie er in seiner Schmiede weitere Pferde beschlug.

Arbeiten eines Hufschmieds

Der klassisch genagelte Hufbeschlag

Der Normalbeschlag mit Eisen hat eine lange Tradition und ist immer noch die am weitesten verbreitete und vielseitigste Variante des Hufbeschlags. Gleichzeitig ist sie mit die preiswerteste Möglichkeit des Hufschutzes.

Das Ziel des Normalbeschlags ist es, den Haltungs- und Bewegungsapparat Ihres Pferdes trotz extremer Belastungen (z.B. Ausritte auf Asphalt) gesund zu erhalten.

Untragbarer Zustand

Viele Hufe sind durch ständiges Beschlagen und extremer Belastung in einem Zustand, der auf Dauer nicht mehr tragbar ist.

Deshalb brechen, spalten oder reißen diese oftmals an Stellen, die so problematisch sind, dass nur noch eine spezielle Hufbehandlung garantiert, dass es dem Pferd gut geht und der Reiter weiterhin leistungsspezifisch mit seinem Pferd arbeiten kann (beispielsweise Spingpferde, Dressurpferde oder Kutschpferde).

Die leichte Version des Hufbeschlags

Der Aluminiumbeschlag wiegt, durch das geringe Gewicht des Materials, bis zu 70% weniger als der konventionelle Eisenbeschlag und wurde anfänglich bei Trab- und Galopprennpferden eingesetzt.

Inzwischen kommt der Aluminiumbeschlag bei sämtlichen Pferderassen und nahezu allen Reitsportdisziplinen zum Einsatz.

Für höchste Ansprüche bei Pferden im Sporteinsatz

Die sportlichen Einsatzmöglichkeiten Ihres Pferdes sind sehr vielfältig, beispielsweise Kutschfahren, Spring-, Dressur-, Western- oder auch Distanzreiten.

Ebenso vielfältig sind die Varianten des Hufbeschlags, denn abhängig von dem sportlichen Einsatz sollte jedes Pferd (individuell angepasst an seine Aufgaben) auch den richtigen Hufbeschlag erhalten.