PICO ::: Hufschmiede in Kliplev

Vor über 40 Jahren infizierte mich der "Virus" Pferd und er hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Schon als kleiner Junge fand ich es jedesmal interessant, wenn ich mit meinem ersten Pony in die Schmiede ritt. Meistens blieb ich noch ein wenig länger und schaute dem alten Schmied fasziniert zu, wie er in seiner Schmiede weitere Pferde beschlug.

Arbeiten eines Hufschmieds

Der klassisch genagelte Hufbeschlag

Der Normalbeschlag mit Eisen hat eine lange Tradition und ist immer noch die am weitesten verbreitete und vielseitigste Variante des Hufbeschlags. Gleichzeitig ist sie mit die preiswerteste Möglichkeit des Hufschutzes.

Das Ziel des Normalbeschlags ist es, den Haltungs- und Bewegungsapparat Ihres Pferdes trotz extremer Belastungen (z.B. Ausritte auf Asphalt) gesund zu erhalten.

Huf-Grip für den Winter

Der Beschlag mit den Huf-Grip®-Einlagen wird auch als Winterbeschlag oder Schneebeschlag bezeichnet.

Bei dieser Beschlagsvariante wird zwischen dem Huf und dem Hufeisen ein Huf-Grip®, welches aus elastischem Synthesekautschuk besteht, mit aufgenagelt und somit das Einballen und Aufstollen von Schnee verhindert.

Wenn es mal spezieller ist

Unter Spezialbeschläge fallen unter anderem

  • Rehebeschläge
  • Spatbeschläge
  • Kunststoffbeschläge
  • Hufspaltbehandlungen mit anschließendem Beschlag
  • Hochstellen des Hufes mit Schweiß- oder Kunststoffkeilen
  • Kleben von Hufschuhen

Untragbarer Zustand

Viele Hufe sind durch ständiges Beschlagen und extremer Belastung in einem Zustand, der auf Dauer nicht mehr tragbar ist.

Deshalb brechen, spalten oder reißen diese oftmals an Stellen, die so problematisch sind, dass nur noch eine spezielle Hufbehandlung garantiert, dass es dem Pferd gut geht und der Reiter weiterhin leistungsspezifisch mit seinem Pferd arbeiten kann (beispielsweise Spingpferde, Dressurpferde oder Kutschpferde).