PICO ::: Hufschmiede in Kliplev

Vor über 40 Jahren infizierte mich der "Virus" Pferd und er hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Schon als kleiner Junge fand ich es jedesmal interessant, wenn ich mit meinem ersten Pony in die Schmiede ritt. Meistens blieb ich noch ein wenig länger und schaute dem alten Schmied fasziniert zu, wie er in seiner Schmiede weitere Pferde beschlug.

Arbeiten eines Hufschmieds

Wenn es mal spezieller ist

Unter Spezialbeschläge fallen unter anderem

  • Rehebeschläge
  • Spatbeschläge
  • Kunststoffbeschläge
  • Hufspaltbehandlungen mit anschließendem Beschlag
  • Hochstellen des Hufes mit Schweiß- oder Kunststoffkeilen
  • Kleben von Hufschuhen

Untragbarer Zustand

Viele Hufe sind durch ständiges Beschlagen und extremer Belastung in einem Zustand, der auf Dauer nicht mehr tragbar ist.

Deshalb brechen, spalten oder reißen diese oftmals an Stellen, die so problematisch sind, dass nur noch eine spezielle Hufbehandlung garantiert, dass es dem Pferd gut geht und der Reiter weiterhin leistungsspezifisch mit seinem Pferd arbeiten kann (beispielsweise Spingpferde, Dressurpferde oder Kutschpferde).

Sohlen mit diversen Füllmaterialien

Während früher gerne dickes Leder zwischen dem Pferdehuf und dem Hufeisen verwendet wurde, ist es heute üblich Kunststoffsohlen und Kunststoffkeile zu verwenden.

Da diese Kunststoffsohlen und -keile meistens auf Silikonbasis hergestellt werden, gibt es die unterschiedlichsten Versionen.

Je nach individuellem Einsatz gibt es z.B. Sohlen aus schockabsorbierendem, hartem oder weichem biegsamen Material.

Die leichte Version des Hufbeschlags

Der Aluminiumbeschlag wiegt, durch das geringe Gewicht des Materials, bis zu 70% weniger als der konventionelle Eisenbeschlag und wurde anfänglich bei Trab- und Galopprennpferden eingesetzt.

Inzwischen kommt der Aluminiumbeschlag bei sämtlichen Pferderassen und nahezu allen Reitsportdisziplinen zum Einsatz.